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FAQ: Windows 7

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FAQ: Windows 7

Beitrag  Syrius am So Dez 20, 2009 6:50 pm

Versionsdschungel Windows 7 gibt es in so vielen Versionen. Welche soll ich nehmen?

Für einfache Aufgaben wie Texte schreiben, Bilder bearbeiten, Musik hören oder surfen und Mails lesen reicht selbst das besonders abgespeckte Windows 7 Starter aus. Allerdings lässt sich bei dieser Version nicht mal das Hintergrundbild des Desktop ändern. Das geht erst ab Home Premium. Ab dieser Version sind auch das Media Center, das Mobility Center sowie das Fax- und Scan-Programm dabei. Professional lässt sich zudem in Domänen integrieren, via Remote Desktop fernsteuern und bietet die Dateiverschlüsselung EFS sowie den optional herunterladbaren XP-Modus. Ultimate und Enterprise schließlich sind die eigentlichen Vollversionen, die sich nur durch die Lizenzart unterscheiden (Ultimate gibt es nur im Einzelhandel, Enterprise nur als Volumenlizenz). Diese beiden Versionen bieten obendrein nachrüstbare Sprachpakete, die Laufwerksverschlüsselung Bitlocker (to go) und einige Funktionen für große Netzwerke wie BranchCache oder DirectAccess, die sich nur zusammen mit einem Windows Server 2008 R2 nutzen lassen.


32 oder 64 Bit
Soll ich die 32- oder die 64-Bit-Version nehmen?

Momentan ist die Treiberversorgung für die 32-Bit-Variante noch besser (unter anderem, weil die vorhandenen Vista- und XP-Treiber meist auch unter Windows 7 funktionieren). Den meisten Anwendungen ist es egal, welche Windows-Variante läuft, Ausnahmen sind solche, die tief ins System eingreifen.
Auf Dauer wird sich die Situation aber entschärfen: Ein Windows-7-Logo gibt es für Hard- und Software nur dann, wenn sie auch unter den 64-Bit-Varianten läuft. Gegen die 32-Bit-Variante spricht die Limitierung des Arbeitsspeichers: Sie kann theoretisch maximal 4 GByte RAM nutzen, praktisch sind es üblicherweise rund 3 bis 3,5 GByte – wer mehr braucht, kommt um 64 Bit nicht herum. Home Premium unterstützt dann bis zu 16 GByte, ab Professional sind bis zu 192 GByte erlaubt. Besitzer älterer Hardware sollten eher zum 32-Bit-System greifen, da in betagteren Rechnern ohnehin meist weniger als 4 GByte RAM stecken und man 64-Bit-Treiber oft nur für jüngere Hardware bekommt.


Browser-Auswahl
Liefert Microsoft den Internet Explorer mit?

Der Internet Explorer 8 steckt in sämtlichen Versionen und Varianten. Den Plan, in Europa aufgrund der Rechtsstreitigkeiten mit der EU Windows 7 ohne Browser anzubieten, hat Microsoft mittlerweile verworfen. Stattdessen soll nach der Installation als Windows Update ein Auswahlfenster zum Installieren diverser alternativer Browser nachgeladen werden. Bis Redaktionsschluss war davon jedoch noch nichts zu sehen.


Windows 7 kaufen
Wie komme ich möglichst günstig an das neue Windows?

Am wenigsten zahlt für eine Lizenz, wer Windows 7 vorinstalliert auf einem neuen PC erwirbt (OEM-Lizenz). Brauchen Sie keinen neuen PC, haben Sie die Auswahl zwischen Voll-, Upgrade- und System-Builder-Lizenz. Hierzulande sollten Sie Voll- und Upgrade-Lizenzen allerdings im Laden lassen, denn sie sind viel zu teuer. Während Sie etwa Windows 7 Home Premium als System-Builder-Lizenz bereits für 75 Euro bekommen, verlangt Microsoft für eine Volllizenz mehr als das Doppelte: 200 Euro. Es gibt allerdings Ausnahmen: Das „Family Pack“ enthält drei Upgrade-Lizenzen auf Home Premium für rund 150 Euro, und Studenten können – sofern sie über ihre Universität per MSDNAA nicht ohnehin kostenlos drankommen – Home Premium oder Professional für 35 Euro unter www.windows7fuerstudenten.de ebenfalls als Upgrade-Lizenz bestellen.


System-Builder
Wie unterscheidet sich eine System-Builder-Lizenz von einer Voll- oder Upgrade-Lizenz?

Anders als bei OEM-Lizenzen werden bei einer System-Builder-Lizenz stets vollständige Installationsmedien geliefert, es fehlen bloß die bunte Verpackung sowie zwei kostenlose Support-Anfragen an Microsoft. Enthalten ist entweder die 32-Bit- oder die 64-Bit-DVD, man muss sich also vor dem Kauf für eine Variante entscheiden. Der mitgelieferte Produktschlüssel kann allerdings auch die jeweils andere Variante aktivieren, wer ohnehin zwei Lizenzen erwerben will, könnte also kurzerhand eine 32- und eine 64-Bit-Variante nehmen und hätte damit die freie Auswahl – doch Microsoft hält das leider für eine unzulässige „Vermischung von Lizenzbestandteilen“. Bei Voll- und Upgrade-Lizenzen sind stets beide DVDs enthalten, jedoch darf nur eine Variante installiert werden. Sämtliche Patches, Updates und Service Packs stehen für alle Lizenzen gleichermaßen zur Verfügung.


Überflüssige Dreingaben
Ich habe mir eine System-Builder-Lizenz von Windows 7 gekauft. Zum Lieferumfang gehört eine DVD mit einem „OEM Preinstallation Kit“. Wofür brauche ich das?

System-Builder-Lizenzen sind eigentlich für kleinere PC-Hersteller gedacht. Aufgrund des sogenannten OEM-Urteils (siehe http://ct.de/-29554) muss Microsoft jedoch dulden, dass diese Lizenzen auch separat verkauft werden. Was Sie dazugeliefert bekommen haben, sind Werkzeuge, die den PC-Herstellern das massenhafte Vorinstallieren erleichtern. Sie können sie einfach ignorieren und Windows normal installieren.


Windows-Volumenlizenz nur als Update
Ich muss eine größere Zahl von Windows-Lizenzen einkaufen und habe mich deshalb auch mit den sogenannten Volumenlizenzen beschäftigt. Jetzt hat mir der Verkäufer, ein Software-Händler vor Ort, weismachen wollen, dass ich im Rahmen dieser Lizenzprogramme Windows 7 und dessen Vorgänger nur als Upgrade-Lizenz erhalten kann, nicht aber als Vollversion. Kann das sein?

Das ist in der Tat so. Im Rahmen seiner Volumenlizenz-Programme (Open, Select) bietet Microsoft Windows-Betriebssysteme für Clients/Desktops nur als Upgrade an. Die Server-Varianten von Windows sind hingegen auch als Vollversion zu bekommen. In einem monatlich aktualisierten Word-Dokument („Product List“, siehe Link am Ende des Artikels) führt Microsoft auf, welche Produkte im Rahmen der Programme erhältlich sind, und nennt dort auch, welche Betriebssysteme lizenztechnisch berechtigt für den Bezug der Updates sind; dort taucht unter anderem Mac OS auf. Ferner finden sich in der Datei auch Hinweise auf aktuelle Angebotsaktionen.


Fehlkauf
Wenn sich nach dem Kauf herausstellt, dass ich statt Home Premium in 32 Bit doch lieber Ultimate in der 64-Bit-Variante hätte, kann ich dann ohne Neuinstallation umsteigen?
In diesem Fall nicht: Ein Umstieg von 32 auf 64 Bit (und umgekehrt) erfordert grundsätzlich eine Neuinstallation. Sie können aber über die „Anytime Upgrade“-Funktion ohne Neuinstallation von Home Premium 32 Bit auf Ultimate 32 Bit umsteigen: Key eintippen, neustarten, fertig. Hier lohnt ein Preisvergleich: Je nach Ausgangs- und Ziel-Version ist mal ein „Anytime Upgrade“ und mal eine System-Builder-Lizenz günstiger, deren Key die Anytime-Upgrade-Funktion ebenfalls akzeptiert.


Downgrade
Ich habe Home Premium gekauft, aber Ultimate installiert.
In diesem Fall kommen Sie um eine Neuinstallation nicht herum: Ein Downgrade ist grundsätzlich nicht möglich.


Platzbedarf
Wie viel Platz brauche ich für die Installation von Windows 7 auf der Festplatte?
Microsoft selbst empfiehlt, „mindestens 16 GByte Plattenplatz“ zur Verfügung zu stellen, doch das wird in den meisten Fällen kaum ausreichen: Windows selbst belegt rund 6 GByte auf der Platte, dazu kommt der Platz, den die Auslagerungsdatei Pagefile.sys und die Ruhezustandsdatei Hiberfil.sys belegen. Diese beiden Dateien sind jeweils ungefähr so groß wie der Hauptspeicher. Wenn also beispielsweise vier GByte RAM eingebaut sind, belegt Windows 7 rund 6 + 4 + 4 = 14 GByte Platz. Im laufenden Betrieb kommen schnell weitere Datenmassen hinzu, wenn etwa beim Kopieren einer DVD GByte-große temporäre Kopien auf der Systempartition landen. Zusätzlich wächst der Platzbedarf etwa durch das Installieren von Programmen, das Einspielen von Updates, durch vergessene temporäre Dateien, wachsende Indizes und so weiter. Unsere Empfehlung: mindestens 40 GByte, besser mehr. Viel mehr.


Nachträglich installieren
Ich habe bereits XP und Vista auf der Festplatte. Was muss ich beachten, wenn ich Windows 7 nachträglich dazu installiere?
Das Setup-Programm von Windows 7 überschreibt den bisher vorhandenen Bootmanager mit einem eigenen, doch das dürfte in Ihrem Fall nichts ausmachen: Das Setup-Programm findet die XP- und Vista-Installationen automatisch und bindet sie in den eigenen Bootmanager mit ein, sodass Sie XP und Vista anschließend direkt aus dem Bootmenü heraus starten können.


XP-Modus nutzbar oder nicht?
Auf meinem vorhandenen PC möchte ich Windows 7 installieren, würde aber gerne auch den „XP-Modus“ nutzen – also die virtuelle Maschine mit Windows XP SP3. Wie bekomme ich heraus, ob das bei meinem PC funktioniert?
Um den von Microsoft als Download-Paket bereitgestellten XP-Modus für Windows 7 nutzen zu können, brauchen Sie Dreierlei: Erstens die richtige Windows-7-Version (also Professional, Enterprise oder Ultimate), zweitens einen Prozessor mit zusätzlichen Virtualisierungsbefehlen, die – drittens – auch vom BIOS Ihres Systems freigeschaltet wurden. Ob das der Fall ist, prüft ein Programm von Microsoft, zu finden über den Link am Ende des Artikels.


Reicht UAC?
Unter Windows XP war ich es gewohnt, ein Konto ohne Administratorrechte zu benutzen und mir diese nur bei Bedarf mit den c’t-Skripten MachMichAdmin.cmd und Gruppenwechsel2.bat zu verschaffen. Brauche ich die unter Windows 7 noch?
Nein, dank der Benutzerkontensteuerung (User Account Control, UAC) ist das Arbeiten ohne Administratorrechte unter Windows 7 so bequem wie nie zuvor. Allerdings sollten Sie das UAC-Level auf die höchste Stufe schieben: Tippen Sie dazu UAC ins Suchfeld des Startmenüs und drücken Sie die Enter-Taste; In dem sich dann öffnenden Dialog schieben Sie den Schieberegler ganz nach oben. Die Anzahl der Sind-Sie-sicher?-Nachfragen (die ohnehin abnimmt, wenn ein System erst mal konfiguriert ist) hat sich im Vergleich zu Windows Vista stark verringert.


TrustedInstaller
Wenn ich mir die Zugriffsrechte von Systemdateien ansehe, stolpere ich immer wieder über ein Konto namens „TrustedInstaller“. Es ist sogar Besitzer vieler Dateien, während ich sie selbst mit Administratorrechten nicht ändern darf – nicht einmal das Systemkonto „System“ hat Schreibrechte. Das Konto „TrustedInstaller“ kann ich in der Computerverwaltung nicht finden. Muss ich mir Sorgen um die Sicherheit meines Systems machen?
Nein, das ist in Ordnung: Windows 7 schützt wie schon Vista seine Systemdateien mit einem „Windows Resource Protection“ genannten Mechanismus. Zu ihm gehört die von Ihnen beschriebene Rechtevergabe an Systemdateien. Die Rechte eines „TrustedInstaller“ kann nur der Windows-eigene Installer erlangen, der dazu die Signatur des zu installierenden Pakets – etwa eines Service Pack oder Sicherheits-Hotfix – daraufhin untersucht, ob es von Microsoft stammt und im Originalzustand ist.


VPN-Verbindung auf dem Desktop
Um bei Bedarf möglichst schnell eine VPN-Verbindung aufrufen zu können, habe ich mir unter XP einfach eine Verknüpfung auf dem Desktop erstellt. Wie geht das unter Windows 7?
Im „Netzwerk- und Freigabecenter“ in der Systemsteuerung können Sie links oben auf „Adaptereinstellungen ändern“ klicken: Es öffnet sich ein neues Fenster mit den konfigurierten Verbindungen. Ziehen Sie das Icon der VPN-Verbindung einfach auf den Desktop.
Vielleicht finden Sie aber auch den neuen Weg zum Aufruf einer Netzwerkverbindung praktischer: einfach auf das Netzwerk-Symbol im Infobereich der Taskleiste (neben der Uhr) klicken, in der sich öffnenden Liste die VPN-Verbindung auswählen und auf „Verbinden“ klicken.


6.1 = 7
Wenn ich in einer Eingabeaufforderung den Befehl ver eintippe, bezeichnet sich mein Windows 7 selbst mit der Versionsnummer 6.1. Hat man mir eine Version angedreht, die noch nicht final ist?
Wenn der Befehl „Microsoft Windows [Version 6.1.7600]“ ausgibt, besitzen Sie eine finale Version. Dass sich die Versionsnummer im Vergleich zu Vista (6.0) nur nach dem Punkt geändert hat, soll laut Microsoft Kompatibilitätsprobleme vermeiden: Viele Setup-Programme prüfen, ob die Anwendung, die sie installieren sollen, überhaupt für das gerade laufende Betriebssystem geeignet ist. Wird dabei allein auf die Versionsnummer „6“ geprüft, würde die Installation abbrechen, wenn Windows als Ergebnis stattdessen eine „7“ zurückliefert. Daher hat sich Microsoft entschlossen, als Versionsnummer trotz des Namens „Windows 7“ intern nur eine „6.1“ zu verwenden, denn die meisten Programme, die unter Vista laufen, funktionieren auch problemlos unter dem Nachfolger.
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